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Fakten zum Landkreis Uckermark
Fläche: 3058 qkm
Bevölkerung ca. 145 700;
48 Personen je qkm
Verwaltungssitz: Prenzlau ca.
20.800 Einw.
Wichtige Städte: Angermünde, Lychen, Schwedt/Oder, Templin,

Hotels, Übernachtung, Ferienwohnungen, Pensionen, Restaurants
Ausflugsziele Hier finden Sie den Fahrplan von der DR und BUS bahn.hafas.de. Wenn Sie mit dem PKW unterwegs sind, dann nutzen Sie doch Google maps maps.google.de
Angermünde Angermünde ist eine uckermärkische Kleinstadt aus dem 13. Jahrhundert und konnte sich den Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahren. Die Umgebung und Ortsteile von Angermünde gehören z.T. zum Nationalpark „Unteres Odertal“ oder zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Eine Zentrum für wißbegierige Naturliebhaber ist das NABU Informationszentrum Blumentaler Mühle bei Angermünde.
Annenwalde (Glashütte)
www.glashuette-annenwalde.de
Zwischen Templin und Lychen gelegen werden in Annenwalde Schauvorführungen in traditionellen Glasherstellungstechniken - Fusing, Hüttenabende, Kurse und kulturelle Veranstaltungen organisiert.
Boitzenburg Schloss Boitzenburg, das Märchenschloss in der Mark Brandenburger Land. In Boitzenburg gibt es außerdem eine funktionierende Wassermühle und eine Klosterruine zu besichtigen.
Criewen Schloss Criewen im Nationalpark "Unteres Odertal" mit seinem imposanten Park von Lenné, ist landschaftlich besonders reizvoll gelegen.
Gerswalde
Uckermärker Picknickkorb - Kulinarischer Erlebnisweg OT Groß Fredenwalde
Hotel Schloss Herrenstein in Gerswalde
Gramzow
www.eisenbahnmuseumgramzow.de
Zwischen Prenzlau und Schwedt gelegen, 1996 eröffnetes Eisenbahnmuseum im Lokomotivschuppen und auf dem Freigelände
OT Drense
Östlich von Prenzlau, Zentrum des Stammesgebietes der slawischen Ukranen, Burganlage aus dem 8. Jahrhundert.
Groß Dölln

Templin OT Groß Dölln
Der Ort Groß Dölln befindet sich im Naturschutzgebiet Schorfheide an der Grenze zum Landkreis Barnim. Das Hotel "Döllnsee-Schorfheide" liegt idyllisch am Großen Döllnsee und bietet für seine Besucher viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Lychen Ein staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Uckermärkische Seen gelegen, besondere Aufmerksamkeit gilt dem Wassertourismus, Flößereimuseum,
Prenzlau Prenzlau, die Stadt am Uckersee, erhielt schon im 13. Jahrhundert das Stadtrecht. Obwohl die Stadt in den Kriegen stark zerstört wurde, kann sich Prenzlau noch vieler Baudenkmäler aus vergangenen Zeiten rühmen.
Schönfeld
www.kreativ-urlaub.de

In Schönfeld, nordöstlich von Prenzlau gelegen, befindet sich der Kunst- und Ferienhof "Alte Brennerei". Auf dem Hof gibt es für die Gäste verschiedene Angebote: wie Werkstatt, Keramikatelier, Seminartechnik, Fahrräder, Billiard, Tischtennis, Schwimmbecken, Grill- und Feuerplatz, Vollyball-, Boule- und Spielplatz. Schönfeld hat einen Badesee und Schwimmbad, eine Wollwerkstatt und einen Reiterhof.

Schwedt
www.schwedt.eu
(auch in englisch und polnisch)

Schwedt ist mit ca. 36.000 Einwohnern die größte Stadt der Uckermark und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, auch das Schloss. Heute ist Schwedt eine weitgehend moderne Stadt mit verschiedenen Attraktionen, wie z.B. dem Erlebnisbad "Schwedt & AquariUM", dem Fischergarten, Turm Brauhaus und Turmhotel,

Templin Templin ist ein anerkannter Erholungs- und Kurort mit Natur-Therme. Aus dem Mittelalter ist noch die Stadtmauer mit Toren und Wiekhäusern erhalten.
Vierraden
www.gartz.de

www.tabakmuseum-vierraden.de
Eine Kleinstadt mit ca. 1000 Einwohnern, im Nationalpark "Unteres Odertal" gelegen, früher Tabakanbau, Heimat- und Tabakmuseum,Tabakfabrik wird für Kunstausstellungen genutzt, Vierrädermühle, nach der Vierraden benannt wurde.
Naturschutzgebiete  
Nationalpark Unteres Odertal Jährlich steht diese natürliche Flußauenlandschaft auf deutschem und polnischen Territorium an der Unteren Oder 4 bis 5 Monate unter Wasser. Der Wasserstand wird von einem Poldersystem kontrolliert...ein besonderes Naturerlebis ! Zu Fuß oder mit dem Fahrrad gelangt man auch in die interessanten Naturräume.
Naturpark Uckermärkische Seen Mit über 230 Seen und einem Wasserwandernetz von ca. 100 km ein idyllisches Paradies für Naturliebhaber und Wassersportler
Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Mit fast 130.000 ha umfaßt das Biosphärenreservat nicht nur reizvolle Landschaften, sondern auch eine Reihe interessanter Naturdenkmäler. Die Schorfheide ist ein traditionelles Jagdgebiet mit ausgedehnten Wäldern, Jagdschlössern und der Choriner Endmoränebogen eine Landschaft mit sanften Hügeln, Wäldern und Seen.

 
Weitere Links Uckermark  
www.uckermark.de Die offiziellen Seiten des Landkreises mit Schwerpunkten: Landschaft, Kommunen, Tourismus, Wirtschaft, Kultur
www.uckermark-erleben.de Ausführliche Informationen zu Übernachtungen, Geschichte, Ausflüge etc.
www.uckermark.org Ein privater Internetauftritt mit besonderem Augenmerk für die kleineren Orte in der Uckermark.
www.picknicken.eu Kulinarischer Erlebnisweg im Herzen der Uckermark. Der Groß Fredenwalder Erlebnisweg mit Weinberg, Hügelgräber, Feldsteinkirche, Gutspark u.a. Zeugnissen einer 9.000 Jahre lebendigen Kultur. Groß Fredenwalde ist ca. 4 km vom Fernradweg Berlin-Usedom enfernt.
 


Geographische Beschreibung der Uckermark:
Die Uckermark ist der nordöstliche Teil des Bundeslandes Brandenburg und grenzt im Norden an Vorpommern und im Osten an Polen. Sie gehört mit zu den flächenmäßig größten Landkreisen und ist extrem dünn besiedelt, so dass viele Freiräume für eine noch ursprünglich belassene Natur existieren. Fast 60% der Gesamtfläche sind Landschaftsschutzgebiete, Biosphärenreservate oder andere Naturschutzgebiete.
Ihren Namen verdankt die Uckermark dem kleinen Flüsschen Uecker, welches sich durch die hügelige Seenlandschaft schlängelt (Ukra ist slawischen Ursprungs und bedeutet so viel wie "Schlängeln").





Die Landschaft ist durch die Eiszeit geprägt worden: die zurückweichenden Eismassen hinterließen ein hügeliges Flachland, dass mit vielen kleinen Seen übersät ist. Diese Seen sind die Überbleibsel von Resteisbeständen, die beim Abtauen in den Mulden und Senken größere Wassermassen sammelten. Auch die vielen zurückgebliebenen Felsblöcke, sogenannte Findlinge, sind ein Beleg für die gewaltigen Eisbewegungen vor 15.000 Jahren.
Als eigenständige Region hat sich die Uckermark bereits seit langem im Gedächtnis der Menschen eingeprägt. Aber erst durch die Zusammenlegung der ehemaligen Landkreise Angermünde, Prenzlau und Templin sowie der vorher kreisfreien Stadt Schwedt entstand 1993 der Brandenburgische Landkreis Uckermark.

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte:

Erste Anzeichen einer ständigen Besiedlung dieses Gebiets sollen 4500 Jahre zurückreichen. Wer nun diese ominösen ersten Siedler hier waren, lässt sich mit Sicherheit nicht mehr feststellen. Jedenfalls tritt die Uckermark in unser historisches Gesichtsfeld erst mit der Zeit der Slawischen Besiedlung im 5. und 6. Jahrhundert, wovon noch zahlreiche Orts- und Flurnamen Zeugnis ablegen. Die Bauten der Slawen waren meist aus Holz und überdauerten die Zeit nicht. Man lebte von Jagd und Fischfang...Die Ostexpansion deutscher Siedler in der Zeit der frühfeudalen Besitznahme ( 9. und 10. Jahrhundert) drang auch bis auf das Gebiet der Uckermark vor. Erste Marktflecken wurden gegründet, man lebte in friedlicher Koexistenz mit den ortsansässigen Slawen. Erst mit dem Engagement des Deutschen Kaisers, der mit dem askanischen Markgrafen Albrecht, genannt der Bär, einen außerordentlich aktiven Verfechter deutscher Interessen in das Gebiet sandte, wurde eine Wende in der damaligen Siedlungspolitik eingeleitet. Massiv wurden nun die Slawen zurückgedrängt. Ihr Siedlungsgebiet wanderte gen Osten, über die Oder hinüber ins heutige Polen. Zurück blieben nur ein paar wenige, die im Laufe der Zeit assimiliert wurden, Familiennamen mit klassisch slawischen Endungen (-ow, -ski, -czak usw.), die auch heute noch recht häufig in der Uckermark anzutreffen sind, deuten auf die ehemals slawischen Ursprünge hin.
Unter der Herrschaft der Askanier entstanden zahlreiche Burgen, Wehranlagen und erste befestigte Städte. (Erste urkundliche Erwähnung der Städte: Prenzlau 1234, Lychen 1248, Schwedt 1265, Templin 1270 und Angermünde 1248). Viele dieser Wehranlagen sind erstaunlich gut erhalten geblieben. Bei Stadtrundgängen in Templin, Prenzlau und Angermünde sind Teile der Stadtmauer und auch frühgotische Stadttore zu bewundern. Der wirtschaftliche Aufschwung, der durch diese Besiedlung eingeleitet wurde, kam im 13. Jahrhundert zu einer feudalen Blütezeit. Zahlreiche Handwerker, Ackerbürger und viele Händler ließen sich jetzt nieder. Die Städte wurden wichtige regionale Handelszentren, pflegten engen Kontakt mit der Hanse und boten vielen Zuwanderern ausreichend Arbeit. Fast unberührt überstand so die Uckermark die Wirren der Bauernkriege und auch die dunkle Zeit der Pestepidemien. Erst der Dreißigjährige Krieg hinterließ eine nachhaltige Spur der Verwüstung und Zerstörung. Die Uckermark lag mitten im Spannungsbereich der damaligen Kriegsmächte: die Schweden fegten übers Land wie ein Orkan, die Kaiserlichen Truppen des Grafen Tilly und später Wallensteins wüteten ebenfalls wie Barbaren. Ein Großteil der Uckermark war am Ende des Krieges entvölkert, die Städte waren niedergebrannt, Felder lagen brach. Aus diesem Koma erholte sich der Landstrich nur sehr zögerlich. Die Uckermark galt seit dieser Zeit als Armeleute-Gebiet und wirtschaftliche Krisenregion. Als Bestandteil des Königreichs Preußen (sogenannte Kurmark) dümpelte die Region vor sich hin. Erst die Neubesiedlung durch holländische und französische Flüchtlinge, die aufgrund ihrer Religion in ihren Heimatländern verfolgt wurden (Hugenotten), brachte einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung. Felder wurden rekultiviert, große Teile des Sumpflandes im Einzugsbereich der Oder durch ein System von Poldern (analog den Eindeichungen in Holland) urbar gemacht. Auch der Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert brachte Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Mit einer neuen Kreiseinteilung 1817 entstanden die Kreise Angermünde, Prenzlau und Templin. Obwohl die Uckermark über viele Jahre keine Verwaltungseinheit bildet, bleibt die Region in vielen Bereichen als historisch-kulturelle Einheit bestehen. In den letzten Tagen des Zweiten . Weltkrieges wird die Mehrzahl der Städte stark in Mitleidenschaft gezogen. (Schwedt, Prenzlau und Gartz sind zu über 80 % zerstört worden) . Nachdem zu DDR-Zeiten mit der Auflösung der Länder und der Gliederung in Bezirke die historische Zusammengehörigkeit der Uckermark zerbricht - die Kreise Prenzlau und Templin gelangen zum Bezirk Neubrandenburg, der Kreis Angermünde zum Bezirk Frankfurt/Oder - entscheidet sich nach der Wende bei Bürgerbefragungen die Bevölkerung sehr eindeutig für die Zugehörigkeit zum Bundesland Brandenburg.