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Königs Wusterhausen

wusterhausenKönigs Wusterhausen war ein gewöhnliches Angerdorf und hieß, bevor es Friedrich Wilhelm I. in Besitz nahm, Wendisch Wusterhausen. Mit 10 Jahren (1698) hatte Friedrich Wilhelm von seinen Eltern die recht heruntergekommene Burg geschenkt bekommen. Er fand an dem Ort Gefallen und ließ die Burg 1717/1718 in ein schlichtes Jagdschloss umbauen, welches die Lieblingsresidenz des Königs wurde. Der Soldatenkönig gründete hier seine Leibgarde "die langen Kerls" und veranstaltete im Jagdschloss sein legendäres Tabakskollegium. Das war eine Art Schattenkabinet in dem man sich nicht nur über derbe Witze amüsierte, sondern auch wichtige politische Entscheidungen fällte. In dem Schloss soll der König auch das Todesurteil Kattes, der seinem Sohn Friedrich mit zur Flucht verhalf, unterschrieben haben.
Das Schlossmuseum bietet einen Überblick über Malerei und Kunsthandwerk in Brandenburg-Preußen während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und enthält auch vom Soldatenkönig selbst gemalte Bilder. Ein besonderer Service wird für Blinde und Seebehinderte angeboten: In speziellen Führungen haben sie die Möglichkeit die Sammlung durch Blindenschrift kennenzulernen.www.spsg.de

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Die einstige Dorfkirche wurde 1822 umgebaut

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Königs Wusterhausen erhielt erst 1935 Stadtrecht und zählt heute ca. 16.000 Einwohner. In Königs Wusterhausen wurde auch deutsche Funkgeschichte geschrieben. 1920 ging von hier aus die erste Rundfunksendung über den Äther. Im Sender-und-Funktechnikmuseum kann man mehr über die Funkgeschichte Deutschlands erfahren und einige Raritäten bewundern. Vom Funkerberg hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt. Ein Café mit Galerie lädt zum Verweilen ein. Für Eltern mit Kindern ist auch ein Besuch der Freizeitanlage "Kiebitzpark" zu empfehlen. Hier warten eine Minigolfanlage, ein jumicar-Verkehrsübungsplatz - mit echten motorbetriebenen Minautos - ein Spielplatz und ein Café auf seine großen und kleinen Besucher. www.kiebitzpark.de

Bis Königs Wusterhausen - auch "KW" genannt - kann man mit der S-Bahn fahren und Ausflüge in die waldreiche Umgebung unternehmen. Von der S-Bahn gibt es Internetseiten auf denen auch ausführliche Beschreibungen verschiedener Wanderungen rund um den Zeuthener See, den Flutgraben, den Höllengrund, zur Funkstation und zur neuen Mühle zu finden sind.
Weitere Informationen zu Wanderwegen u.a. finden Sie unter unter www.koenigs-wusterhausen.de

Homepage von Senzig, einem Ortsteil von Königswusterhausen senzig.de