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Cottbus

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Cottbus
ist mit über 100.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Brandenburg.
Schön ist in Cottbus vor allem die Altstadt umsäumt von begrünten Parkanlagen sowie Wall- und Befestigungsanlagen - 1995 war Cottbus Veranstalter der Bundesgartenschau. Cottbus ist eine traditionelle Parkstadt.
Ein außergewöhnlich schöner und seltener Park ist der von Fürst Pückler geschaffene Branitzer Park, der zugleich die märchenhaft anmutende Geschichte einer schillernden, exzentrischen und hochbegabten Persönlichkeit zeigt, wie sie im preußischen Deutschland wohl einmalig für Furore sorgte. Als über 60-jähriger legte der Fürst in Branitz einen Landschaftspark nach englischem Vorbild. Noch heute können Besucher die Gartenkunst bewundern und das Schloss besichtigen. www.pueckler-museum.de

cottbus

Auffallend für den Besucher hier in Cottbus, wie auch im nahe gelegenen Spreewald sind die zweisprachigen Schilder. In dieser Region und im Osten Sachsens leben seit anderthalb Jahrtausenden die Sorben bzw. Wenden, die zum slawischen Volksstamm zählen. Sie werden durch die Landesverfassung geschützt und ihre einzigartige Kultur gefördert und gepflegt, wie das Wendische Museum und das Sorbische Gymnasium in Cottbus belegen.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Cottbus zählt die Oberkirche St. Nikolai am Markt der Altstadt. Die dreischiffige Hallenkirche aus rotem Backstein wurde im 15. und 16. Jahrhundert errichtet. Ein Teil des Turmes stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Besonders auffällig sind die zweigeschossigen Anbauten mit weißverzierten Giebeln.
Öffnungszeiten täglich 10-17 Uhr, während der Gottesdienste Besichtigung und Turmaufstieg nicht möglich.
Am Markt wurde 1991 der Marktbrunnen mit Darstellungen aus der Cottbuser Stadtgeschichte aufgestellt.
Das alte Elektrizitätswerk von 1903 am Spreeufer, ein bauliches Kunstwerk mit Türmchen und Zinnen, bietet heute Platz für Ausstellungen und Tagungen.

 

Am Altmarkt beeindruckt die weithin geschlossene Bebauung. Stattliche Bürgerhäuser mit reichem barocken Fassadenschmuck harmonieren mit schlichten Traufenhäusern. Viele der Häuser mit aufwendig gestalteten Giebeln sind liebevoll renoviert. Im Haus mit dem goldenen Löwen befindet sich seit 1573 die Löwen-Apotheke. Heute kann hier das Brandenburgischen Apothekermuseum besichtigt werden. www.brandenburgisches-apothekenmuseum.de
Seit 2015 ist das Stadtmuseum Cottbus im ehemaligen Sparkassengebäude aus dem Jahre 1937 untergebracht. www.stadtmuseum-cottbus.de
Das Staatstheater, 1908 eröffnet, ist ein Meisterwerk des Jugendstils. Vom 1290 gegründeten Franziskanerkloster ist als einziges Bauwerk die Klosterkirche erhalten geblieben. Reste der Stadtmauer sowie einige Türme sind von der einstigen Stadtbefestigung erhalten, so der Münz-, der Mauer- sowie der Spremberger Turm, der als das Wahrzeichen der Stadt gilt und mit der schönsten Aussicht über Cottbus wirbt. Der Spremberger Turm steht am Eingang zur Fußgängerzone Spremberger Straße. Hier befindet sich auch das Landesmuseum für zeitgenössische Kunst.
www.museum-dkw.de
Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk gehört mit zu den 10 Stationen der
ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur www.energie-route-lausitz.de
Digitale Schnitzeljagd und GPS Touren für Jugendliche - Ihr Smartphone als Reiseführer in Cottbus und im Spreewald.
Hier können Sie die Touren kostenfrei herunterladen cottbus-tourismus.de/de/erleben-und-entdecken/innovative-angebote.html

Freizeiteinrichtungen auch für Familien mit Kindern:
Die über 3 km lange Parkeisenbahn Cottbus. www.pe-cottbus.de
Flugplatzmuseum Cottbus www.flugplatzmuseumcottbus.de
Der Spreeauenpark Cottbus mit verschiedenen Spiel- und Sportflächen, Rosengarten, Bauerngarten, Tertiärwald und einer Parkbühne fur kulturelle Veranstaltungen.
Lagune Cottbus Kombi-Freizeitbad in Cottbus
Freizeit Bad mit Wellness in Cottbus www.lagune-cottbus.de
Tierpark Cottbus www.tierparkcottbus.de
Mehr Informationen auch in englischer, polnischer und französicher Sprache siehe cottbus-tourismus.de

2013 Ludwig Leichhardt Jahr -
der berühmte Australienforscher kam 1813 im Trebatsch am Schwielochsee zur Welt und besuchte 3 Jahre das Gymnasium in Cottbus
Biografie und Veranstaltungen siehe www.leichhardtland.de

Zur Geschichte der Stadt Cottbus

Bereits im Jahr 1156 wurde Cottbus erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten Bewohner der Region waren slawische Stämme, die 928/29 vom König Heinrich I. unterworfen. Im Mittelalter war Cottbus wichtiger Handelsplatz an der Salzstraße von Halle nach Schlesien und besaß gute Verbindungen zu den norddeutschen Küstenstädten. Anfang 15. Jahrhundert erhielten die Tuchmacher und die Leineweber Zunftrecht. Cottbuser Tuche waren bald in Böhmen, Sachsen und Brandenburg begehrt. Die Textilverarbeitung wurde zum wichtigsten Wirtschaftszweig in Cottbus und noch heute ist der Cottbuser Blaudruck berühmt. Feuerbrünste, die Pest und der Dreißigjährige Krieg wüteten in Cottbus ebenso wie anderen Ortes. Wirtschaftlichen Aufschwung brachten die Hugenotten, die 1701 in der Stadt eine französische Kolonie gründeten. Sie brachten neues Handwerk mit, wie die Seidenspinnerei, Strumpfwirkerei und Tabakherstellung. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Braunkohlelager in der Gegend erschlossen, welche eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben der Stadt spielten.