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Park und Schloss Branitz in Cottbus - Fürst Pückler Park -

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Herrmann Fürst von Pückler Muskau (1785 -1871) hatte viele Interessen und Begabungen, er fiel durch seine Extravaganz und Haudegenaktionen auf. Seine Nachwelt erfreut sich vor allen an seinen Parkanlagen in Muskau und Branitz. Das Wissen dazu eignete er sich als Autodidakt vor allen während seiner Reisen nach England an. In einem Sach- und Lehrbuch: "Andeutungen über Landschaftsgärtnerei" legte er seine umfangreichen Erfahrungen über die Kunst der Parkgestaltung dar.
Park Branitz, sein Spätwerk, ist am besten erhalten geblieben. Auf das Familiengut hat sich der Fürst 1846 zurückgezogen, nachdem er Muskau wegen hoher Schulden verkaufen musste.
Das öde Land mit spärlichem Baumwuchs verwandelte er ab 1845 in eine Komposition aus Hügeln, Teichen und Wiesen. Die Natürlichkeit der Anlage lässt nicht vermuten, dass Pückler z.T. ausgewachsene Bäume aus anderen Gegenden herbeischaffte und hier anpflanzte. Er war schon über 60 Jahre als er den Park anlegte und wollte sich noch an seinem Werk erfreuen.

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Bei einem Spaziergang durch den Landschaftsgarten Branitz in Cottbus, vorbei an Seen und Wasserläufen, am Pyramidensee, am Tumulus - der zweiten Pyramide und Grabstätte Pücklers - und über gebogene Brücken geben verschiedene Sichtachsen immer wieder den Blick auf das Branitzer Schloss frei. Vor dem Auge des Betrachters entstehen so reizvolle Bilder, die Natur und Architektur vereinen. Der Park Branitz wirkt auf natürliche Weise anmutig. Er ist kleiner und idyllischer als Muskau. Aus dem nach Größe strebenden Pückler war im Laufe der Jahre ein Perfektionist geworden.

Mitten im Park steht das Schloss Branitz. Ursprünglich 1772 im spätbarocken Stil erbaut, ließ Pückler es nach eigenen Ideen umbauen und nutzte Anregungen von Gottfried Semper. Das Schloss beherbergt drei orientalische Räume, die an Pücklers Reise in den Orient erinnern, die Bibliothek, zum Teil originale Wohnräume des Fürsten und Sonderausstellungen. Im Schloss ist ebenso eine Ausstellung zum in Cottbus geborenen Maler Carl Blechen (1789-1840) eingerichtet. Im Besucherzentrum wird in einer modernen Ausstellung mit multimedialen Effekten vom spektakulären und exzentrischen Leben des Fürsten erzählt.
Schloss und Park Branitz in Cottbus sind auch gut mit der Tram oder dem Bus erreichbar.
Mehr zum Park mit einem virtuellen Rundgang können Sie hier erfahren: www.pueckler-museum.de
Heinz Ohff hat ein sehr einfühlsames Buch über das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau "Der grüne Fürst" geschrieben, erschienen 1991 im Piper Verlag GmbH München.
Weitere Infos siehe auch www.fuerst-pueckler-parks.de

Impressionen aus dem Branitzer Park



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