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Zisterzienser - Nonnenkloster Heiligengrabe

Die erste urkundliche Erwähnung Heiligengrabes stammt aus dem Jahre 1306. Es wird das Kloster bei dem Dorf Techow erwähnt. Das Zisterzienser-Nonnenkloster wurde 1287 von Otto V. gegründet und der Legende nach soll der Gründung ein Hostienwunder vorangegangen sein. Es war ein Nonnenkloster und die Nonnen lebten streng nach den Regeln der Zisterzienser, ein Leben in Armut und Keuschheit nur innerhalb der Klostermauern. Die Verbindung zum weltlichen Leben wurde hauptsächlich durch den Abt (Probst) gehalten. Die Nonnen widmeten sich der Armenfürsorge und Krankenpflege. Für die eigene Versorgung betrieben sie Fischzucht. Indem sie die Böden entwässerten und das Wasser stauten, machten sie gleichzeitig das Land für die Landwirtschaft urbar. Um 1500 besaß das Kloster über 65.000 Morgen Land. Nach der Reformation wurde das Kloster ein evangelisches Damenstift und nahm unversorgte Töchter des Adels auf. Bis zum zweiten Weltkrieg entwickelte sich aus dem Stift eine "Höhere Töchterschule" mit ausgebildeten Lehrerinnen an der jährlich 120 Kinder lernten und ihr Abitur absolvieren konnten. Auch heute wohnen hier noch Diakonissinnen.

kloster heiligengrabe
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Die Klosteranlage Heiligengrabe, eine von insgesamt 17 ehemaligen Zisterzienser-Klosteranlagen in Brandenburg, ist noch fast vollständig erhalten und auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Mehr Informationen finden Sie unter: www.klosterstift-heiligengrabe.de
Wer mit der Deutschen Bahn nach Heiligengrabe fahren will, kann z.B. über Wittstock nach Heilgengrabe reisen. Von der Bahnstation ist noch ein kleiner Fußweg (ca. 20-30 Minuten) bis zum Kloster einzuplanen.
Weitere Informationen zum Amt Heiligengrabe finden Sie unter www.amt-heiligengrabe-blumenthal.de

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