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Altlandsberg bei Strausberg


Altlandsberg


Altlandsberg war einstmals ein kleines, verträumtes Ackerbürgerstädtchen und befindet sich am Stadtrand von Berlin. In seiner fast 800-jährigen Geschichte erlebte das "Alte Landsberg" auch Glanzzeiten.
Zwei der Tortürme und ein großer Teil der Feldsteinmauer sind heute noch erhalten.
Die Stadtkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Erwähnenswert ist auch das Rathaus, welches 1910-1912 als Amtsgericht erbaut wurde und die Schlosskirche, die 1768 auf den Grundmauern des ehemaligen Schlosses errichtet wurde. 1708 erwarb König Friedrich I das Schloss des Reichsfreiherrn Otto v. Schwerin und baute es zu einer prunkvollen Sommerresidenz um. Nach seinem Tode verfiel das Schloss und brannte 1757 nieder.
Am Bollensdorfer Weg befindet sich das Scheunenviertel mit über 40 Backsteinscheunen, ein interessantes Ensemble, wie es nur noch wenige gibt.
Ein Spaziergang durch die Altstadt und an der Stadtmauer am Wallgraben entlang lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Gemütliche Restaurants laden zum Verweilen ein.
Zur Großgemeinde Stadt Altlandsberg mit insgesamt ca. 8.600 Einwohnern gehören die Ortsteile Altlandsberg, Buchholz, Bruchmühle, Gielsdorf, Wegendorf, Wesendahl und die Gemeindeteile Eichenbrand, Neu Hönow, Paulshof, Vorwerk und Wilkendorf.

Weitere ausführliche Informationen zu Altlandsberg finden Sie unter der folgenden Internetadresse: www.altlandsberg.de
Oder begeben Sie sich auf eine Tour mit dem Nachwächter von Altlandsberg - Horst Hildebrand.

Die Stadtmauer aus Feldsteinen entstand in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Mauer entlang kann der Besucher einem Lehrpfad folgen mit einem sehr alten Baumbestand. Einige Eichen und Linden sind über 300 Jahre alt. Einen besonderen Charme besitzen auch die Ackerbürgergehöfte mit Ihren Mauergärten.

 
 
Im ehemaligen Schloss des Freiherrn Otto von Schwerin in Altlandsberg verlebte der erste Preußenkönig, Friedrich I, seine Kindheit und Jugend. 1757 brannte das Schloss bis auf die Grundmauern nieder. In der Fassade der Schlosskirche finden wir 3 Sandsteinportale des ehemaligen Schlosses wieder: eins davon mit dem ursprünglichen Wappen des gekrönten preußischen Adlers. Die Schlosskirche beherbergt heute eine Kunstglaserei.
Die Skulptur "Kleinstadtgeschichte" von Christian Uhlig wurde 2004 in der Kirchstaße eingeweiht.
Die Feldstein-Stadtkirche aus dem 13.Jahrhundert
wurde Anfang des 16.Jahrhunderts komplett umgebaut.
Es lohnt sich ein Aufstieg auf den Kirchturm der Stadtkirche, denn den Besucher erwartet nicht nur ein weiter Rundblick über das grüne Städtchen sondern auch ein imposanter Einblick in die mittelalterliche Feldstein-, Gewölbe- und Turmbautechnik.

Altlandsberg Prof. Dr. Hartmut Niedrich erforscht zusammen mit dem Heimatverein Altlandsberg e.V. die Geschichte der Stadt, publiziert und führt Besucher durch das Städtchen.

Die Gaststätte "Armenhaus" ist sehr idyllisch gelegen und liebevoll eingerichtet.
Bei schönem Wetter kann man auch in einem kleinen, von einer hohen Mauer geschützten Gärtchen neben dem Strausberger Torturm, dem einstigen Gefängnisturm, sitzen. Die Küche hat ein ausgewähltes Angebot schmackhafter Speisen.